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Erfahrungsbericht für Camphill Village West Coast

Beschreibung für die Einsatzstelle Camphill Village West Coast der Entsendeorganisation Freunde der Erziehungskunst Rudolf Steiners e.V. vom November 20131

Typischer Tagesablauf

Als Freiwillige/r im Camphill Village West Coast lebt man gemeinsam mit einer Familie aus verschiedensten Ländern und ca7 Erwachsenen mit Behinderung unter einem Dach.
Morgens war ich für die Frühstücksvorbereitung, Medizinausgabe und für einen Betreueten verantwortlich, dass dieser rechtzeitig aufsteht und auch mit dem Frühstück nicht trödelt.
Dann ging es zu dem von mir gewählten Workshop, dem Garten. Dort haben wir gemeinsam Gemüse angebaut und gepflegt.
Zum Mittagessen haben sich alle wieder im Haus getroffen und anschließend gemeinsam den Abwasch erledigt.
Nach der Mittagspause sind wir wieder in den Workshop.
Für das Abendessen waren immer 2 Betreute zuständig und ich war dabei, zur Unterstützung.
Abends saßen wir manchmal noch gemütlich zusammen und in Absprache mit meinen Hauseltern konnte ich auch mal andere Freiwillige in anderen Häusern besuchen.

Fachliche Unterstützung

Im Umgang mit den Betreuten konnte ich viel von meinen Hauseltern lernen und auch jeder Zeit nachfragen, wenn ich unsicher war oder Unterstüzung brauchte.
Freitags gab es immer in Meeting für die Freiwilligen um zum Beispiel Krankheitsbilder zu besprechen, oder Situationen und wie man damit umgeht.

Unterkunft

Ich hatte ein einfach ausgestattetes, aber vollkommen ausreichendes Zimmer im Haus. Dadurch wurde ich sehr schnell in die Familie integriert und war vor Ort, falls Hilfe nötig war.

Lernerfahrung

Der Umgang mit Menschen, Freude an den kleinen Dingen des Lebens, mehr Selbstbewusstsein, das Gärtnern, Herzlichkeit, Offenheit

Eigenschaften, die ein/e Freiwillige/r für diese Einsatzstelle mitbringen sollte

Weiterempfehlung: Ja

Ich hatte ein wundervolles Jahr voller Freude, Liebe, toller Momente und endloser schöner Erinnerungen. Ich war willkommen und habe mich sofort zuhause gefühlt, besuche immer noch gern "meine Familie". Man trifft so viele nette, interessante Menschen, die Freunde werden, von denen man lernen kann.

1Datum der Bewertung, nicht des Einsatzes!